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Kurzbeschreibung der beiden Luftdurchsatz- Messmethoden wie wir sie anwenden.
Statische Luftdurchsatzprüfung  

 

Zur Überprüfung der Luftdurchlässigkeit verschiedener Membranmaterialien und konfektionierter Bauteile ist eine U- Rohr- Manometer- Prüfvorrichtung zur statischen Luftdurchsatzprüfung sehr gut geeignet. Es wird eine Membranscheibe [mit z.B.: 1 cm² Prüffläche], oder eine Prüfling in eine vorbereitete Prüfdose eingelegt und mittels einer Kniehebelverriegelung abgedichtet. Die vorbereitete Prüfluft, aufbereitet mittels einer Druckluft- Aufbereitungs- Anlage vom Typ LAA, aus unserer Eigenfertigung, die immer gleichbleibende Druckluftqualität liefert, wird druckgemindert über ein sensibles Tastenventil, durch den Prüfling geleitet, um den Meniskus im U- Rohr auf ein vorher bestimmtes Niveau anzuheben. Ein zusätzliches Absperrventil  gestattet nach der Umschaltung das erreichte Niveau zu halten. Somit kann gleichzeitig die Prüfanlage auf Dichtheit kontrolliert werden. Der Meniskuslevel muss etwas oberhalb des vorher gewählten ersten Messpunktes liegen. Nachdem sich der Meniskus beruhigt hat, kann das Absperrventil geöffnet werden. Jetzt entweicht die Luft über den Prüfling in die Atmosphäre und der Meniskus fällt gleichzeitig expotential nach unten und durchläuft den 2. Messpunkt, der ebenfalls vorher festgelegt wurde. Mittels einer handelsüblichen Stoppuhr kann nun die Verlaufszeit gemessen werden, die der Wassermeniskus im U- Rohr benötigt, um die Strecke vom Messpunkt 1 zum Messpunkt 2 zu durchlaufen bzw. es wird die gesamte Zeit bis zum Niveauausgleich gestoppt. Anhand der gemessenen Zeit kann eine Aussage über den "statischen Luftausgleich" in Anlehnung an eine entsprechende Spezifikation getroffen werden. Die beiden unteren niveaugleichen Markierungen am U- Rohrmanometer dienen lediglich zur Angleichung des Flüssigkeitsspiegels und als Angabe zur Mindesthöhe des Prüfwassers im System. Damit eine Reproduzierbarkeit der Messdaten erfolgen kann, muss das Prüfwasser vierteljährlich ausgetauscht  und nach Bedarf (Verdunstung ) nachgefüllt werden.

(siehe schematische Darstellung)


Dynamische Luftdurchsatzprüfung  
Zum Unterschied bei der statischen Luftdurchsatzprüfung werden hier die Membranen bzw. die fertigen Bauteile dynamisch überprüft. Es wird eine Membranscheibe [mit z.B.: 1 cm² Prüffläche], in die Prüfdose eingelegt und justiert. Die benötigten Parameter müssen ebenfalls vorher festgelegt werden, bei der vorliegenden Messmethode im Besonderen den vorher zu wählenden Differenzdruck. Die vorbereitete Prüfluft, aufbereitet in einer Druckluft- Aufbereitungs- Anlage vom Typ LAA ebenfalls aus unserer Produktion, garantiert immer gleiche Druckluftqualität.

Die Prüfluft wird durch einen Kugelhahn in die Prüfanlage eingeleitet. Ein Feindruckregler  verhindert dass die Messanlage überfahren wird. Der Prüfling wird durchströmt und die Anzeige erfolgt entweder an einem Rotameter oder an einem digital anzeigenden Flowmeter. Mit dem Feinregulierungsventil kann der gewählte Differenzdruck genau voreingestellt werden. Z.B. 10 mbar oder 70 mbar, je nach Spezifikation.

(siehe schematische Darstellung)




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